Zika-Virus wird hauptsächlich durch infizierte Mücken, jedoch auch sexuell und durch Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten auf den Menschen übertragen. In den meisten Fällen verläuft die Zika-Virus-Infektion harmlos und oft mit wenigen grippalen oder keinen Symptomen. In der Schwangerschaft kann jedoch eine Infektion mit dem Zika-Virus schwere Schäden am Hirn und andere Missbildungen verursachen oder gar zum Tod des ungeborenen Kindes führen. Deshalb sollten schwangere Frauen Gebiete mit Zika-Virus-Übertragungen meiden. Bei der Familienplanung ist zu berücksichtigen, dass man bis 6 Monate nach Aufenthalt im Zika-Virus-Übertragungsgebiet konsequent verhüten sollte, um eine mögliche Übertragung des Zika-Virus über die Spermienflüssigkeit zu verhindern.